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  • AutorenbildStephan Krischke

KI im Arbeitsalltag

Die rasante Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) verändert kontinuierlich die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten. Von Chatbots über selbstfahrende Autos zu fortschrittlichen Datenanalyse-Tools – kein Aspekt unseres Lebens bleibt von der weitreichenden Durchdringung der KI unberührt. Dies bringt eine faszinierende Vielfalt an Möglichkeit mit sich, stellt uns jedoch gleichzeitig vor neue Herausforderungen in Bezug auf Ethik, Sicherheit und Datenschutz. Mit dem "Act on Artificial Intelligence" (AI Act) hat die EU einen globalen Meilenstein gesetzt, um diese Hürden zu überwinden. In diesem Blogbeitrag möchten wir auf die Bedeutung der KI im beruflichen Kontext und die derzeitige Entwicklung im Licht dieser neuen Regulierung eingehen.


 

KI ist mehr als nur ein Schlagwort - es ist eine transformative Technologie, die in immer mehr Organisationen genutzt wird, um die Arbeitseffizienz zu steigern. Der Markt ist voll von immer innovativeren KI-Tools von verschiedenen Anbietern, einschließlich ChatGPT, DALL E und Microsofts CoPilot, der KI-Integration in Microsoft 365 ermöglicht.


Allerdings befinden wir uns derzeit noch in der Phase der so genannten "schwachen" KI-

Systeme, die als unterstützende Assistenten in unserem Alltag dienen. Die "starke" KI – selbstständige Lösungsfindung und Erbringung intellektueller Leistungen – liegt noch in der Zukunft.


Die Implementierung von KI in der Arbeitswelt erfasst diversen rechtlichen Bereiche, wie Vertragsrecht, Urheberrecht, Geschäftsgeheimnisse, Arbeitsrecht und Datenschutz. Daher strebt der AI Act an, ein Regelwerk für die Nutzung von KI zu schaffen. Dabei stehen der Schutz der Sicherheit und Grundrechte der Menschen sowie die Förderung der Entwicklung und Nutzung von KI-Systemen in der EU im Vordergrund. Eine ausführliche Zusammenfassung des AI Act bietet das französische Start-Up France Digital und das Beratungsunternehmen Wavestone zum Download an.


Neben den AI Act-Vorschriften müssen Organisationen auch die Nutzung von KI-Tools intern überprüfen. Hier spielen Transparenz hinsichtlich Funktionsweise, Datentransfer und verarbeiteten Daten eine wichtige Rolle. Hilfreiche Unterstützung bietet hierbei die Checkliste der Bayerischen Datenschutzaufsicht (BayLDA), die bei der Evaluierung von KI-Tools berücksichtigt werden sollte.


 

Fazit:

Ungeachtet aller Diskussionen ist die Bedeutung der KI in unserer Gesellschaft und ihren Arbeitsprozessen nicht mehr wegzudenken. Jede Organisation ist gefordert, sich auf das KI-Zeitalter vorzubereiten. Unternehmensübergreifende Verständnisse für die Funktionsweise, Datenströme und Risiken der KI sind dabei unerlässlich, unabhängig davon, ob die KI intern genutzt wird oder auch in Kunden- / Verbraucherinteraktionen zum Einsatz kommt. Bereiten wir uns also auf eine datengesteuerte Zukunft mit allen Chancen und Herausforderungen vor, die sie bietet!

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